Alle Beiträge von Christoph Sczigiol

Teig an den Händen

baeko

Teig an den Händen

Am 12.04.2016 lernten das Team der iTUBS mbH und ihre Deutschlandstipendiaten hautnah das Bäckerhandwerk kennen. Der Geschäftsführer der BÄKO, Stefan Trapp und die Handwerksbäcker hatten in das Gewerbegebiet Waller See, in die Lehrbackstube der BÄKO eingeladen. Die BÄKO als Einkaufsorganisation von Bäckern und Konditoren bietet neben Rohstoffen, Verpackungen und Maschinen auch zahlreiche Dienstleistungen für ihre Mitglieder an. Zunächst informierten sich die Teilnehmer über die Aufgaben der BÄKO. Beim anschließenden Betriebsrundgang wurden die logistischen Abläufe und die Betriebstechnik Gebäudes erläutert.

Danach hieß es „Hände in den Teig“. Angeleitet durch die Obermeister der Bäckerinnungen Braunschweig (Karsten Fucke) und Wolfenbüttel (Carsten Richter), Bäcker- und Konditormeister Stefan Kretzschmar, sowie die Herren Thomas Wieder und Gerhard Braun von der Berufsschule in Gifhorn stellten die Teilnehmer mit viel Eifer Brot und Brötchen her. Darüber hinaus wurden von den Teilnehmern unter der meisterlichen Anleitung auch typische süße Gebäcke hergestellt. „Das hätte ich nicht gedacht“ und „das wollte ich immer schon mal wissen“ waren oft gehörte Sätze an diesem Nachmittag. Die „Neubäcker“ waren am Ende des Nachmittages zumeist stolz auf die Ergebnisse, die aus dem Ofen kamen.

Beim anschließenden Abendbrot mit handwerklich gebrautem Bier von der Bäckerei Kretzschmar wurden die doch recht ansehnlichen Ergebnisse des Nachmittags dann gemeinschaftlich verkostet. Die Bilanz des Tages: Eine gelungene Veranstaltung, die den Teilnehmern zum einen Einblicke in das für sie sonst eher unbekannte Handwerk der Bäckereien ermöglicht hat und zum anderen zu vielen interessanten Gesprächen führte.

Chancen und Herausforderungen des Marketings durch Tagungen und Symposien

Kontextbezogene Tagungen sind für kleine und mittelständische Unternehmen Marketingchance und organisatorische Bürde zugleich. Vor allem die internationale Sichtbarkeit zu ausgewählten, branchenspezifischen Themen und damit die Rolle als „Vorreiter“ der Branche sind i.d.R. ein wichtiges Instrument zur Marktdurchdringung.

Probleme in der Organisation solcher Tagungen ergeben sich dabei schon früh, beispielsweise in der durchgehenden Teilnehmerverwaltung (craddle to grave). So scheitert es häufig bereits an der automatisierten Anmeldung der Teilnehmer, die bei großen Besucherzahlen besonders relevant wird, und der sich dann anschließenden ebenfalls möglichst automatisierten Abrechnung. Bedient man sich hierzu auf dem Markt erhältlicher Software, schließt sich das Problem der Schnittstellen unterschiedlicher Softwarebausteine und Verantwortlichkeiten von Dienstleistern an. Bei mäßigem geplanten Personaleinsatz ist das regelmäßig ein nur schwer zu lösendes Problem.

Abhilfe schaffen hier Dienstleister mit integrativen Softwaretools, die nicht nur für die Qualität der Abwicklung einstehen, sondern auch die Problematiken der Schnittstellen für den Veranstalter eliminieren. Hinzu kommt, dass diese Dienstleister, so sie denn aus dem universitären Umfeld kommen, häufig auch Zugang zu einem breiten Spektrum an wissenschaftlichen Dozenten haben und somit der Tagung den Charakter eines wissenschaftlichen Symposiums verleihen können. Dies erhöht unter Umständen die internationale Sichtbarkeit der Tagung noch einmal signifikant. Einige der klassischen Technologistransfer-Einrichtungen, vor allem die privatwirtschaftlich organisierten, können dort schnell und kostengünstig weiterhelfen und bei Bedarf auch Dienstleistungen darüber hinaus vermitteln, bspw. Teilnehmerbetreuung vor Ort, Organisation ansprechender Rahmenprogramme, Bewirtung der Teilnehmer, Druck von Werbemitteln und s.g. Abstract-Books bis hin zur Raumbuchung und -verwaltung.

Die Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig mbH berät zur Durchführung solcher Tagungen und Symposien gerne und gibt Hilfestellung zu den verschiedenen Fallstricken bei der Ausführung. Neben der Organisation solcher Veranstaltungen für externe Teilnehmer steht auch die Durchführung firmeninterner Schulungsevents im Fokus. Sprechen Sie uns gerne an!

Aus der Forschung neue Impulse für den HR-Markt in der Praxis geben

Dies ist das Ziel der 4A-SIDE GmbH, die im Jahr 2008 von Prof. Dr. Simone Kauffeld, German Lorenzo und der iTUBS (Innovationsgesellschaft TU Braunschweig) gegründet wurde. Seitdem hat sich viel getan.

Neben der engen Anbindung an den Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations-, und Sozialpsychologie der TU Braunschweig von Prof. Dr. Simone Kauffeld und der daraus resultierenden Wissenschaftlichkeit der Instrumente, zeichnet sich das Unternehmen durch eine erstklassige IT-Arbeit aus. Durch die Zusammenarbeit von Psychologen und ITlern ist sowohl die Konzeption von Instrumenten für die Personalentwicklung und –auswahl, als auch deren anschließende technische Umsetzung auf höchstem Niveau realisierbar. Darüber hinaus ermöglicht dieses Know-How, dass gemeinsam mit den Kunden individuelle Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden.

In Zusammenarbeit mit dem Finanzdienstleister eines großen Automobilherstellers hat die 4A-SIDE GmbH kürzlich ein Online-Tool zur Zertifizierung von Beratern für Finanzdienstleistungsprodukte entwickelt. Dieser stand vor der Herausforderung, einen Qualitätsstandard im Fachwissen der bundesweit tätigen Verkäufer sicherzustellen.

Gemeinsam mit den Kommunen Niedersachsens hat die 4A-SIDE GmbH einen Online-Eignungstest für das Screening von Bewerbern im öffentlichen Bereich entwickelt und umgesetzt. Das System ermöglicht den Kommunen, eine Vielzahl von Bewerbern effektiv zu testen und somit eine objektive Vorauswahl für den nachfolgenden Auswahlprozess zu treffen. Die Ergebnisse und alle anderen Daten der Verkäufer bzw. Bewerber können in hoch entwickelten Administrationsportalen von den verantwortlichen Mitarbeitern verwaltet werden.

Im Rahmen eines Change-Projektes in der Automobilbranche führt die 4A-SIDE GmbH weltweit eine Befragung in ca. 100 Ländern in verschiedenen Sprachen durch. Ziel ist es, ein Programm zur Optimierung von Autohäusern zu evaluieren und dadurch weitere Optimierungsansätze aufzudecken.

Für Fragen der Karriereplanung hat die 4A-SIDE GmbH ein standardisiertes Karriere-Coaching entwickelt, bei dem das Instrument VaMoS zur Erfassung von Werten, Motiven und Kompetenzen und einem Abgleich dieser Aspekte, eingesetzt wird. Neben maßgeschneiderten Lösungen bietet die 4A-SIDE GmbH verschiedene Analysemöglichkeiten, welche von den Kompetenzen von Mitarbeitern und Führungskräften über die Dynamik im Team bis hin zur Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitern reichen.

eCarSharing für Unternehmen – die Alternative auf dem Weg zur grünen Flotte

iTUBS Innovationsgesellschaft TU Braunschweig

Die Fahrzeugflotte vieler Unternehmen wird oft nicht effizient genutzt. Viele Standzeiten der Fahrzeuge bestimmen häufig den Alltag. Andererseits kommt es in Stoßzeiten zu Engpässen, wenn nicht jeder Mitarbeiter über ein eigenes Fahrzeug verfügt. Darüber hinaus stellt sich vor allem für kleinere Unternehmen generell die Frage nach der Anschaffung eigener Fahrzeuge.

Das Mitnutzen einer größeren Fahrzeugflotte, die durch einen unabhängigen Betreiber verwaltet und zur Verfügung gestellt wird, kann hier Abhilfe schaffen. An der TU Braunschweig ist aus einem Forschungsprojekt zum Thema CarSharing ein eigener Betrieb mit derzeit 35 Fahrzeugen entstanden, der von der Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig mbH betrieben wird. War zunächst noch angedacht, das Angebot lediglich für Studenten und Mitarbeiter zu öffnen, gibt es derzeit erste Unternehmen, die die Fahrzeuge in Leerzeiten mitnutzen. Der Betrieb, iTUBS Campus Mobility, verfügt ausschließlich über Elektrofahrzeuge und eine eigene, exklusive Ladeinfrastruktur.

Kostengünstig und nachhaltig

Die Beteiligung an einem CarSharing-Angebot ist für die Unternehmen dabei eine günstige Alternative. Teure Anschaffungs- und Leasingkosten fallen weg, und auch um die Pflege und Wartung der Autos muss sich nicht gekümmert werden. Abhängig vom Betreiber fällt nicht einmal der regelmäßige Gang zur Zapf-/Ladesäule an. Zusätzlich tun Sie aktiv etwas für Ihren grünen Reifenabdruck und senken die CO2-Emmisionswerte im Stadtgebiet. Im Gegenzug berechnet iTUBS Campus Mobility eine geringe Mietgebühr bei minutengenauer Abrechnung plus eine einmalige Registrierungsgebühr pro eingetragenem Fahrer, keine Grundgebühren oder Vertragslaufzeiten. Das Risiko ist dank Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 1000€ Selbstbehalt überschaubar. Für den Komfort ist ebenfalls gesorgt: Die Fahrzeuge können dank modernster RFID-Technologie spontan gemietet oder über ein Portal reserviert und dabei auf Wunsch vorklimatisiert werden.

Der Betrieb, der durch die Bereitstellung von Nutzungsdaten an Forschungseinrichtungen einen der größten Feldversuche im CarSharing unterstützt, läuft zunächst bis März 2016 und soll im Anschluss mithilfe von Investoren weitergeführt werden.

Wenn Sie Interesse an weiterführenden Informationen oder an einem Schnuppertermin haben, sprechen Sie uns gerne an.

Schaufenster Elektromobilität: Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen startet an ausgewählten Hochschulen Niedersachsens

Zum Wintersemester 2014 wird „Think Blue. Share a Volkswagen“ den Studierenden und MitarbeiterInnen an ausgewählten Hochschulstandorten angeboten. Die Umsetzung des Car-Sharing Betriebs erfolgt durch die Innovationsgesellschaft der Technischen Universität Braunschweig (ITUBS) innerhalb des Living Lab Campus Mobility, indem das Niedersächsische Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik (NFF) weitreichende wissenschaftliche Fragestellungen beantwortet. Durch die Kooperation wird damit ab sofort das deutschlandweit einzige Car-Sharing-Forschungslabor, dessen Ziel die Identifikation eines optimalen energetischen und wirtschaftlichen Nutzungskonzeptes für den E-Car-Sharing-Betrieb ist, betrieben.

Continue reading

Die Schutzrechte von kleinen und mittleren Unternehmen

Was sind Vorteile von Schutzrechten?

Jedes Unternehmen muss sich im Wettbewerb behaupten und seinen eigenen Aktionsradius sichern und ausbauen. Hierzu ist vor allem die Abgrenzung gegenüber Wettbewerbern wichtig. Schutzrechte bieten einen Weg, Wettbewerber aus dem eigenen Kerngeschäft zu halten, bis hin zu einer monopolähnlichen Stellung des Unternehmens in Bezug auf den Schutzbereich, oder zumindest weitere Einnahmen neben dem eigentlichen Geschäft zu generieren. Die Schutzrechtsarten reichen vom klassischen Patent, dem vielleicht stärksten Schutzrecht, über das Gebrauchsmuster, das Design und die Marke bis zum Urheberschutzrecht.

Wie kommt es zu einem Schutzrecht?

Ein Schutzrecht für das eigene Unternehmen entsteht i.d.R. auf zwei Wegen: Entweder durch den Kauf eines Schutzrechts von einem Dritten oder die eigene Anmeldung eines Schutzrechts. Hierfür ist beispielsweise die Arbeitnehmererfindungsmeldung Grundlage zur Überprüfung, ob aus einer Idee ein eigenes Schutzrecht erzielt werden kann. Wichtig ist in jedem Fall ein Prozess zur Erhebung betriebsinterner Ideen und deren Bewertung. Falls ein Schutzrecht sinnvoll ist, sollte dieses in Kooperation mit einem erfahrenen Patentanwalt angemeldet werden.

Wie kann ein Management von Schutzrechten aussehen?

Unternehmen sollten diesen Prozess durch ein eigenes Intellectual Property (IP)-Management implementieren und begleiten lassen oder sich ein solches einkaufen. Zu den wichtigsten Aufgaben des IP-Managements zählen dabei die Standardisierung der Ideenerfassung (bspw. Arbeitnehmererfindungsmeldung) unter Berücksichtigung laufender Fristen, die Überprüfung der Idee hinsichtlich der Schutzrechtsfähigkeit sowie der erwarteten Vorteile des Schutzrechts, die Einordnung in das unternehmenseigene Schutzrechtsportfolio, die Kommunikation mit externen Patentanwälten, das Erstellen von Indikatoren, die auf die derzeitige Situation eines Schutzrechts hinweisen, sowie die permanente Pflege des eigenen Portfolios. Je nach Ausbildung kann auch bspw. bei der Formulierung von Patentansprüchen in Zusammenarbeit mit einem Patentanwalt unterstützt oder eigene Recherchen hinsichtlich Neuheit der Idee/Erfindung durchgeführt werden. Durch ein effizientes IP-Management wird die Schutzrechtssituation des Unternehmens also gestärkt und für eine insgesamt verbesserte Ausgangslage auf der Einnahmeseite gesorgt und gleichzeitig durch die Bündelung von Aktivitäten und die stark selektive Entscheidung zur Schutzrechtsanmeldung Kosten gespart.

Wie stärke ich mein Schutzrechtsportfolio?

Zunächst sollten die Schutzrechte mit den für das Unternehmen relevanten Indikatoren belegt und in einem Portfolio zusammengefasst werden. Anschließend kann das Portfolio gezielt auf Schwachstellen überprüft und hinsichtlich der Unternehmensziele analysiert werden. Um bestehende Lücken zu schließen, kann dann über eine Incentivierung der Arbeitnehmererfindungsmeldungen oder einen Zukauf bestimmter Schutzrechte oder Lizenzen nachgedacht werden. Eine gute Alternative zu dem Einkauf einzelner Schutzrechte bieten dann auch M&A-Aktivitäten. Vor allem Beteiligungen an Existenzgründungen sind hier häufig von Vorteil, sofern realisierbar. Auf lange Sicht entscheidend ist wohl aber der eigene Innovationsprozess und das Einbringen relevanter Kompetenzen zur Stärkung des unternehmenseigenen Know-Hows. Hier stellt der klassische Technologietransfer einen echten Mehrwert dar, der Schutzrechte aus Hochschulen vermittelt, über das unternehmenseigene IP-Management berät und Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiiert und begleitet.

8th Symtavision NewsConference

The Symtavision NewsConference on Timing Analysis provides a unique opportunity for learning and the exchange of ideas among engineers, managers, technology experts and researchers in the field of embedded real-time systems.

We invite you to join the 8th Symtavision NewsConference on Sept. 10th and 11th in Braunschweig to

· Get a comprehensive view on all aspects related to timing, performance, reliability and certification, and solutions in practice.
· Discuss with experts from industry and research about the state-of-the-art and future developments in timing analysis.
· Influence the future of timing analysis tools. The better we meet your requirements the better you will be able to work with our and our partners’ solutions.
Industry presentations are expected from AUDI, BMW, Daimler,
General Motors India, HYUNDAI Mobis and Jaguar Land Rover.

Above all, we will do our best to make the conference worth your time and effort.

8th Symtavision NewsConference

Was bedeutet Technologietransfer in Braunschweig?

iTUBS Innovationsgesellschaft TU Braunschweig

„Technologietransfer ist die interorganisationale Übertragung von Technologien oder die Übertragung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen“ (Dichtl/Issing 1984). Diese Übertragungsleistung findet in aller Regel über Menschen statt und bedient sich vielfältiger Wege. Gerade klein- und mittelständische Unternehmen haben einen Vorteil von dem Rückgriff auf universitäres Wissen, da sie sich eines Forschungsservices bedienen können, ohne eigene F+E-Einrichtungen betreiben zu müssen.

Hierfür ist die Technologie- und Wissenstransfer-Landschaft in Braunschweig breit aufgestellt. Neben der Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig mbH (iTUBS) sind vor allem die TechnologieTransfer-Stelle der TU (TT-Stelle), das Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum (BITZ) und der Lehrstuhl für Entrepreneurship erste Anlaufstellen, die eng miteinander vernetzt sind.

Continue reading

Quantitative Beurteilung der Verkehrsqualität in Straßennetzen

Neue Forschungsimpulse aus dem Braunschweiger Land: Die Qualität der Verkehrswege und des Verkehrsablaufs ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung des Wohlstands, der Sicherung der sozialen Teilhabe und die Wirtschaft in einer Region. Die Qualität der Verkehrsinfrastrukturen beeinflusst darüber hinaus maßgebend die Umweltverträglichkeit des Verkehrs.

Continue reading